Somatische Begleitung in Übergangsphasen


Hi, ich bin Mavi!

Wie wär's, wenn es mal nur um dich geht?

Was würde sich für dich in diesem Moment richtig gut anfühlen?Wie fühlt sich "gut" an?Du bist auf meiner Website gelandet - Willkommen!
Wenn du magst begleite ich dich gerne beim Erforschen deiner Fragen.
Beim Klicken durch das Menü findest du Einblicke in meine Arbeit und Kontaktmöglichkeiten.

I also offer sessions in English, you can find the translated version here


Wähle deine Reise:


Was biete ich an?

Ich bin Sexological Bodyworker*in i.A. am ISB Berlin (Institut für somatische Bildung, Sexualität und Körperarbeit) und befinde mich aktuell in der Zertifizierungsphase bis Dezember 2025. Das bedeutet, dass ich Übungs-Sessions auf Spendenbasis anbiete und die Preise im Verlauf anpassen werde.Ich arbeite in 1:1 Settings.Auf Anfrage biete ich auch Sessions an in Form von Mini-Workshops bzw. mit Mehr-Personen-Konstellationen (z.B. Friends, Paare, Poly-Beziehungen).In meine Arbeit fließen Perspektiven, die u.a. queer, machtkritisch, intersektional, neurospicy und trauma-informiert sind. Was mich antreibt: Social Justice. Diese Arbeit ist für mich politisch, denn absichtslose Berührung und Pleasure sind nicht für alle Menschen gleichermaßen zugänglich.Ich arbeite körper- und ressourcen-orientiert, eine Sitzung ersetzt keine (Trauma-)Therapie - dafür bin ich nicht ausgebildet - und könnte als Ergänzung unterstützend sein.




“I touch my own skin, and it tells me that before there was any harm, there was miracle.”

― Adrienne Maree Brown, Pleasure Activism: The Politics of Feeling Good


Sexological Bodywork & Somatische Begleitung

Sexological Bodywork (SexBod) wurde u.a. von Joseph Kramer während der AIDS-Pandemie in San Francisco zunächst als Diplomlehrgang entwickelt, um einen Zugang zu Pleasure zu ermöglichen. Mittlerweile wird die Ausbildung an sieben Instituten weltweit angeboten.

Für wen ist es & was sind die Ziele?

Es ist ein körperorientierter Ansatz, der Elemente aus somatischer Bildung, Coaching und absichtsloser Berührung verbindet. SexBod kann Menschen aller Geschlechter & Erfahrungen dabei unterstützen ihre (A-)Sexualität, Körperwahrnehmung und persönlichen Grenzen und Wünsche selbstbestimmt zu erforschen.mehr dazu z.B. hier

Kulturelle Einordnung

Ich möchte anerkennen, dass die Ursprünge von SexBod u.a. in hinduistischen und buddhistischen Kulturen liegen aufgrund der taoistischen und tantrischen Einflüsse. In weißen, westlich sozialisierten Räumen bleibt das oftmals unerwähnt, was eurozentrische Denkweisen und Aneignungen aufrechterhalten. Mir ist es ein Anliegen, meine Positionierung darin immer wieder zu reflektieren und meinen Fokus auf dekoloniales Arbeiten zu setzen.


Fragen oder Themen könnten sein:

  • Ich weiß nicht was ich will.

  • Wie kommuniziere ich meine Bedürfnisse, meine Grenzen?

  • Wie kann ich meinen Körper wieder/mehr spüren?

  • Transitionsthemen: Wunsch nach Unterstützung/Begleitung, Entdecken von Gender-Euphorie im eigenen Körper.

  • Umgang mit Veränderungen, Gefühlen oder Schmerzen in Bezug auf den Körper und/oder (A-)Sexualität.

  • Wie fühlt sich Sicherheit in meinem Körper an?

  • Erkennen von eingefahrenen Mustern und Gewohnheiten

  • Wunsch nach Co-Resonanz


Auswahl an Methoden als Einblick und zur Inspiration:

  • Üben von verkörpertem Konsens (angelehnt an das Wheel of Consent von Dr. Betty Martin)

  • Arbeit mit Narben (in Form von somatischer Vor- und/oder Nachbereitung bei Operationen, Kontakt mit Narben nach Verletzungen) - das kann Mapping oder Massage von Narbengewebe bedeuten oder Packungen mit Rizinusöl, um Spannungen/Verklebungen im Narbengewebe zu lösen. Neben den physischen Aspekten können auch emotionale oder energetische Themen im Kontakt mit Narben aufkommen. Mit langsamen, achtsamen Berührungen kann Spürvermögen zurückgeholt werden.

  • Anatomie-Exploration - welche Stellen an deinem Körper kennst du noch gar nicht und würdest du aber gern?

  • Körperstellen-Mapping - Welche Bereiche an deinem Körper spürst du besonders, welche kaum? Was macht das mit dir? Stell dir vor, du erstellst eine Landkarte für deine Körperlandschaft.

  • Körper-Meditationen - Langsame, sich wiederholende Berührungen, die vorher genau besprochen werden, um einen meditativen Zustand und mehr Empfindsamkeit im Körper einzuladen.

  • Masturbations-Coaching Wann gibt es schon mal die Möglichkeit eigene Themen (Fantasien, Muster, Unsicherheiten, Spaß...) mit Masturbation und Selbstliebe-Praxis somatisch zu entdecken und nicht allein damit zu sein?

  • und weitere


Professionalität und Ethik

Entsprechend der Richtlinien vom Europäischen Verband für Sexological Bodywork (European Association of Sexological Bodyworkers) verpflichte ich mich zur deren Einhaltung.Dazu gehören:
- Ich arbeite mit dem Bewusstsein, dass du als empfangende Person immer die Wahl hast,
die Begleitung und Berührungen erfolgen nur mit deiner Erlaubnis - dein Sicherheitsgefühl und Konsens sind meine Priorität
- Ich bin während den Sitzungen vollständig bekleidet
- Ich trage bei genitaler/analer Berührung Handschuhe
- Ich arbeite nur mit einseitiger Berührung
- Ich arbeite trauma-sensibel und macht-bewusst
Ausführlichere Infos zu den Richtlinien: EASB - Ethische RichtlinienBei Beschwerden kannst du dich jederzeit an die Leitung meiner Ausbildung am ISB Berlin wenden.